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Plex Media Server (plex 9) und NAS.

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  • Plex Media Server (plex 9) und NAS.

    Hallo zusammen,

    ich hab heute den Schrit von plex8 auf plex 9 gemacht.
    Erfreulich - ich mußt nur das Progamm austauschen und schon lief wieder (fast) alles.

    Das "fast" ist dann aber schon etwas lästig.

    Ich hatte unter plex8 meine Filme auf einem NAS liegen und über SMB freigegeben.

    In plex8 hatte ich dies als "Quelle" unter "Videos" angegeben, user & passwort waren dort auch hinterlegt.
    Das war praktisch weil ich den Mini und das NAS nicht dauernd am Laufen habe und manchmal nur eine Aufnahme im EyeTV schaue.
    Wenn ich mir einen Film vom NAS anschauen will kann ich das NAS noch nachträglich per Wake-On-LAN anschalten und nach 2-3 min drauf zugreifen.

    Bei plex9 muß jetzt das Volume vom NAS gemountet sein, damit der Media Server drauf zugreifen kann.
    Der kann sich das anscheinend nicht bei Bedarf holen. (Von Rechts wegen sollte er das und als Sahnehäubchen vorher auch das Wake-On-Lan machen :D )
    Ich behelfe mir im Moment damit, daß ich beim Starten vom Mini das Volume mounte, nachträglich geht natürlich nicht mehr.. :(

    Frage:

    Hat das jemand eleganter gelöst ?

    Einen Workaround dafür könnte man natürlich basteln, einen cron-job z.B. der jede Minute
    schaut ob da NAS oben ist und dann ein AppleScript lostritt, das das Volume mountet.

    Oder XBMC nehmen - wobei die Möglichkeit von anderen Rechnern auf den Media Server zuzugreifen schon cool ist. Und einfach dazu.

    Gruß, Arne

  • #2
    Hey,

    nicht alle auf einmal antworten.

    Ich hab ne Lösung....

    Und zwar hat mich ein Kollege drauf gebracht, daß es unter Linux einen automounter gibt.
    Der mach folgendes:

    Wenn man ein ein Verzeichnis "betritt" (cd z.B.) oder versucht auf eine Datei darin
    zuzugreifen kann der automounter eine Freigabe (share) von einem Server in das Verzeichnis einhängen, und das halt automatisch.

    Der manuelle "mount -t smbfs " Befehl entfällt.
    Das ganze geht - je nach Betriebssystem (Linux, OS X, Solaris,...) mit verschiedenen
    Dateisystemen wie nfs, smbfs, afp.

    Mit nfs habe ich unter OS X noch nicht mal manuell was mounten können, unter Linux ging das sofort, unter OS X geht das aber mit smbfs.

    Infos gibt es u.a. hier:
    http://www.stress-free.co.nz/automou...res_in_leopard

    Zuerst überlegt man sich einen Punkt im Dateisystem wo man die share einhängen will.
    Am Besten im Home-Verzeichnis des Users (hier: mediacenter), z.B:

    /Users/mediacenter/auto/ (den Ordner "auto" legt man wie gewohnt an)

    Der Ordner muß leer sein !

    Jetzt hat man ein NAS mit einer share namens "Qmultimedia" mit der IP 192.168.1.201 .
    Der User heißt "mediacenter" das Passwort "password".

    Das muß man jetzt dem automounter beibringen...

    Die Konfigurationsdatei liegt unter "/etc/auto_master"

    Code:
    #
    # Automounter master map
    #
    +auto_master        # Use directory service
    /net            -hosts        -nobrowse,hidefromfinder,nosuid
    /home            auto_home    -nobrowse,hidefromfinder
    /Network/Servers    -fstab
    /-            -static
    /Users/mediacenter/auto/     auto_nas
    Die letzte Zeile ist der Pfad zum mountpoint und die Aktion (map) die ausgeführt wird.
    Alles weitere steht in der Datei "/etc/auto_nas" (muß zum Eintrag in der auto_master passen, ansonsten könnt ihr den Namen selber wählen).

    Code:
    Q800     -fstype=smbfs ://mediacenter:passwort@192.168.1.201/Qmultimedia
    danach aus Sicherheitsgründen (Klartext-Passwort) noch ein:

    Code:
    sudo chmod 600 /etc/auto_nas
    Damit kann keiner außer "root" die Datei lesen.

    Aktivieren tut man die Änderungen mit einem:

    Code:
    sudo automount -vc
    Jetzt muß man nur noch dem Media-Server sagen wo die Daten liegen.

    Das ist in unserem Beispiel:

    /Users/mediacenter/auto/Q800/

    Bisher geht das, ich werde das die nächsten Tage noch etwas testen, z.B. was passiert wenn mal das NAS nicht an ist, nachträglich angeschaltet wird usw....

    Die o.g. Dateien /etc/auto_master & /etc/auto_nas sind nur mit root-Rechten editierbar.
    Es bietet sich also ein "sudo vi" oder "sudo nano" an.


    Gruß, Arne

    P.S: Arbeiten unter root-Rechten auf eigene Gefahr - fahrt vorher ein Backup.

    Kommentar


    • #3
      Hallo arne,

      auch wenn der Beitrag schon etwas "älter" ist, es ist genau dass was ich auch suche, da mein NAS eben auch nicht 24/7 läuft. Erstmal Danke für die Anleitung, auch wenn ich sie noch nicht ganz durchschaue.

      Bevor ich daran gehe, kannst Du was zur Langzeiterfahrung sagen? Du wolltest ja testen. Funktioniert es zuverlässig?

      Ich bin gespannt auf Deine Anzwort, danke im voraus!

      aceven

      Kommentar


      • #4
        Hallo aceven,

        ja, funktioniert mit smbfs Filesystemem, nfs habe ich nicht hinbekommen, noch nicht mal einen direkten (also nicht über autofs sondern "mount -t nfs server mountpoint" im Terminal ).
        Aber smbfs tuts ja hier auch...

        Ich benutze allerdings noch OS X 10.6. Zu Lion kann ich nichts sagen.


        Gruß, Arne

        Kommentar


        • #5
          Hi Arne,

          hört sich erstmal ganz gut an - ich werde mich bei Zeiten mal versuchen. Benutze auch noch 10.6.

          Herzlichen Dank erstmal!

          VG, aceven

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