Repo Men ist ein Film, der in den Kritiken sehr zweigeteilt bewertet wird. Einerseits erntet er viel Lob, andererseits wieder wird er durch den Kakao gezogen. Meine persönliche Bewertung ist eine solide 8 von 10.

Story:

In einer nahen Zukunft exisitert eine Firma, die sich auf den Vertrieb von Organimplantaten spezialisiert hat. Da ein derartiges Implantat mehr als 500000 USD kostet, kann isch so gut wie niemand eines leisten. Um den armen Menschen entgegen zu kommen, die dringend ein Transplantat benötigen, verkauft die Firma einen passenden Ratenplan gleich mit. Allerdings mit saftigen 19,8% effektivem Jahreszins. Alles in allem könnte man bereits hier erahnen, dass sich so gut wie niemand das leisten kann. Doch was bleibt den Kranken anderes übrig, als zuzustimmen? Immerhin ist die Alternative der Tod.
Die zwei Hauptdarsteller (Jude Law, Forest Whitaker) sind Angestellte dieser Firma, allerdings sind sie in der Reposession eingesetzt, kurz Repo. Sobald ein Kunde nicht mehr in der Lage zu zahlen und mit seinen Zahlungen mehr als 90 Tage in Rückstand gerät, kommen die Repo-Men an und holen sich das Implantat zurück.
Einer der beiden Darsteller (Jude Law) erleidet bei einem Auftrag einen schweren Unfall und benötigt selbst ein Implantat. In diesem Moment befindet er sich selbst in der Gewalt seiner Arbeitgeber und erlebt am eigenen Leib, wie schwer es ist, die Raten zu bezahlen. Gewissensbisse bzgl. seiner eigenen Arbeit, seiner Kollegen und seiner Firma gegenüber treiben fortan sein Handeln an.

Kurzresumee:

Unglaublich und mit FSK 16 definitiv zu seicht bewerteter Action-Film in einer futuristischen Umgebung. Die Anspielung auf die Kredithaie in USA sind nicht zu übersehen. Mich hat der Film gepackt und fasziniert. Allerdings muss man ihm klar übertriebene Gewalt ankreiden und es ist aus meiner Sicht unverständlich, warum dieser Film ab 16 freigegeben wurde. Unbedingt ansehen, aber bitte erst ab 18.

Filmhomepage:

http://www.repomenarecoming.com/